POST AUS DEM BUNDESKANZLER:INNENAMT FÜR HAUTNAH OBERHAUSEN


Es kommt nicht aller Tage vor, dass im Briefkasten ein Antwortschreiben aus dem Bundeskanzler:innenamt liegt. Melanie Schmitz-Brackmann weiß nun, wie sich das anfühlt. "Es war ganz schön aufregend", gesteht die smarte Geschäftsfrau. "Aber es war auch sehr ernüchternd, denn im Endeffekt war es nur eine höfliche Floskel, die uns auch nicht weiterbringt." Denn Schmitz-Brackmann hatte, inspiriert durch und mit Erlaubnis von Kollege Christian Hartmann von Mode am Markt aus Weinstadt, einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin geschrieben, weil der Einzelhandel nicht die Unterstützung erfährt, die er bräuchte. "Auch die Gastronomen haben noch kein Geld gesehen, auch wenn ihnen größere Versprechen gemacht worden sind. Ich musste wegen des Lockdowns gewaltige Schulden machen und fühle mich im Stich gelassen. Am liebsten würden wir einfach wieder öffnen, damit wir wieder selbst für unseren Umsatz verantwortlich sind", sagt die Oberhausenerin. "Denn warum darf ein Discounter Textilien verkaufen, aber der Fachhandel nicht?" Fragen, die der Brief nicht beantwortet. "Es ändert sich momentan ohnehin alles stündlich", meint Melanie Schmitz-Brackmann. "Wir lassen uns nicht unterkriegen. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

www.hautnah-oberhausen.de

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